Jogger

Was ist das für ein Kinderwagen?

Jogger

Aus der Idee, die eigenen Kinder beim Sport (Joggen, Inline Skating) nicht auszuschließen, wurde Ende der 90er-Jahre der Jogger Kinderwagen ins leben gerufen, eine zu meist 3-rädrige Mixtur aus normalem Kinderwagen (davon hat ein Jogger die großen Luftreifen) und Buggy (von diesem wurde die eher aufrechte Sitzposition übernommen).



Worauf Sie beim Kauf eines Joggers achten sollten

Stabilität ist Trumph.

Generell gilt: bei einem Jogger, der auch tatsächlich zur sportlichen Betätigung der Eltern genutzt wird, sollte auf alle Fälle auf Stabilität und gute Bremsen geachtet werden – billige Angebot sollten genau überprüft werden

Zweifellos: ein Jogger ist chic – trotzdem sollte vor dem Kauf eines Joggers genau überprüft werden, ob er der richtige Kinderwagen für Ihr Baby ist. Der Platzbedarf eines Joggers ist vor allem durch die großen Räder wesentlich größer als bei einem Buggy – gerade auch zusammengefaltet im Auto. Auch soll an dieser Stelle die potenzielle, aus der höheren Geschwindigkeit resultierende Gefahr nicht verschwiegen werden.

Raus an die frische Luft mit dem Jogger

Aktive und gesunde Lebensweise mit Baby

Zu einem gesunden Lebensstil gehört eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung. Das gilt für Erwachsene genauso wie für Kinder. Dabei haben die Kleinen einen natürlichen Bewegungsdrang, den Sie beim laufen, klettern, rutschen, drehen und hüpfen ausleben möchten. Nach der Geburt des Kindes entwickeln sich die motorischen Fähigkeiten in rasantem Tempo und schon bald kann der Nachwuchs auf eigenen Beinen stehen und seine Umgebung erkunden. Dieser Drang nach Bewegung hilft den Kindern auch dabei ein Gefühl für ihren Körper zu entwickeln und bewusst Bewegungen auszuführen. Deshalb sollte ausreichend Bewegung im Tagesablauf eines Kindes eingeplant sein. Eltern können schon dem Baby einen sportlichen Lebensstil vorleben und sie mit einem speziellen Laufkinderwagen, dem Jogger, selbst zum Joggen mit nehmen, anstatt die Kleinen zur Kinderbetreuung im Fitnessstudio abgeben.

Jeder Schritt und jeder Griff des Kindes sind ein neuer Meilenstein, den Eltern nicht nur loben sondern auch fördern sollten. Für ein gesundes Leben ist es wichtig, dass die Kinder schon früh lernen sich sportlich zu betätigen, und vor allem draußen an der frischen Luft. Nur Kinder die ausreichend Raum und Zeit zugestanden bekommt, sich frei zu Bewegen und Auszutoben entwickeln die nötigen motorischen Fähigkeiten, um sich später im Leben selbstständig zu recht zu finden. Für Kleinkinder sind spielerische Bewegungsabläufe wie einfache Bewegungsspiele mit Singen und Tanzen am besten geeignet. Ein Haus mit Garten bietet zudem die Möglichkeit eine Schaukel mit Rutsche oder Klettergerüst aufzustellen oder einfach mal ein paar Minuten täglich durch den Garten zu laufen und Bäume und Sträucher zu umkreisen. Auch kleine Wurf- und Fangspiele mit einem Ball eignen sich hervorragend als sportliche Aktivität. Außerdem können Eltern so mehr Zeit mit ihrem Nachwuchs verbringen und gleich selbst etwas für die eigene Fitness tun.

Die Eltern sind die größten Vorbilder für Kinder, was sie vorleben greifen auch die Kinder bald schon auf. Daher sollte neben einer gesunden Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse auch auf regelmäßige Bewegung im Alltag geachtet werden. Das kann schon früh losgehen. Mütter die nach der Geburt wieder in Form kommen wollen müssen heutzutage keinen Babysitter für die eigene tägliche Stunde Sport engagieren oder gar ganz auf Fitness verzichten. Ein Trend aus den USA, der sich auch immer mehr in Deutschland durchsetzt ist das sogenannte Buggy-Workout. Dafür muss man einfach in die Laufschuhe schlüpfen, das Baby gut eingepackt in den Kinderwagen setzten und raus an die frische Luft gehen. Gemeinsam mit dem Kind werden gezielte Bewegungseinheiten absolviert oder einfach nur gejoggt. Während die Mütter also ordentlich ins Schwitzen geraten und die Schwangerschaftspfunde abtrainieren, schlummern die Kleinen gemütlich im Kinderwagen. Das Joggen mit dem Jogger-Kinderwagen eignet sich auch hervorragend als Unternehmung in der Gruppe mit anderen Müttern und Kindern. So kann man die Motivation unter einander steigern und sich über die Entwicklung der Kinder austauschen.

Damit sich das Baby auch optimal ins Sportleben der Mutter integrieren lässt, wird die passende Ausstattung benötigt. Vor allem bei der Wahl des Kinderwagens sollte man auf Qualität und Stabilität achten. Wichtig sind vor allem ein gutes Rollverhalten des Laufkinderwagens und ein flexibles Gurtsystem. Bevor es mit dem Kind im Kinderwagen zum Joggen geht sollten ebenfalls die Bremsen immer kontrolliert werden, da man so manch einer brenzligen Situation entkommt. Für laufbegeisterte Eltern gibt es zudem seit einigen Jahren Laufkinderwagen auf dem Markt, auch bekannt als Babyjogger, die speziell für das Laufen mit Kind ausgelegt sind. So praktisch diese Modelle auch sind, muss der Jogger auch mit einem größeren Kraftaufwand und fehlenden Armbewegungen rechnen. Ausgeglichen werden kann dies aber mit einem Sicherheitsband, dass an der Achse des Babyjoggers befestigt und um das Handgelenk des Läufers gewickelt wird. So kann man den Wagen beim Laufen frei vor sich her rollen lassen und muss ihm nur alle paar Schritte neu anstoßen. Beim Joggen mit Kind ist auch nicht außer Acht zu lassen, dass mit der frühen Teilnahme des Nachwuchses beim Laufen die Eltern ein gutes Beispiel setzten und schon von Geburt an, Sport zu einem wichtigen Bestandteil eines gesunden Lebensstils machen.