Babyblog

Eine junge Mutter und ihr Baby

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Redakteurin Steffi, ihr Mann Tim und ihre kleine Vanessa: Lesen Sie in unserem Babyblog die Erfahrungen und Erlebnisse der jungen Familie im ersten Babyjahr.



Wie die Zeit vergeht

Woche 45 bis 52

Die Laute, die die Kleine von sich gibt, erinnern immer mehr an Wörter, vor allem natürlich wenn es darum geht, Mamas Aufmerksamkeit zu erregen. Dazu ihren bittenden Blick mit ihren großen, neugierigen Augen und ihre tapsigen Bewegungen: Bevor Sie vorgestern das erste Mal die ersten selbständigen Schritte im Wohnzimmer machte, hatten Tim und ich sie eine ganze Zeit lang geführt.

Morgen wird Vanessa ein Jahr alt. Wie die Zeit vergeht... Manchmal kann ich es immer noch nicht fassen.

Gebloggt am 11. Juni von Steffi 

Es kann alles so normal laufen

Woche 38 bis 44

Diese leidige Grippe haben wir also überstanden. Vanessa gehts gut, alles ist so (verhältnismäßig) einfach, wenn ihr es einfach nur gut geht. 

Wir gehen so oft es nur geht raus. Spazieren ist unsere große Leidenschaft. Die Kleine beobachtet so neugierig die Welt - es ist wirklich eine Freude. Weniger freudig dagegen die Tatsache, dass um sechs in der Frühe Schluss ist mit Schlafen - immer und jeden Tag. Auch wenn Tim und ich (mit Hilfe von Tims Mutter als Nachtwache bei Vanessa) schon zwei Mal abends wieder ausgehen konnten - die Nächte sind immer sehr kurz! 

Gebloggt am 17. April von Steffi

Scheinbar endlose Grippe

Woche 32 bis 37

Seit mittlerweile vier Wochen kämpft die ganze Familie gegen Fieber, Heiserkeit und bellenden Husten. Bei Vanessa hat es nach einem Krabbelgruppenbesuch angefangen – der Klassiker, weil einige Mütter ihre Babys auch völlig verrotzt anschleppen. Wie rücksichtslos!

Tim ist seit Vorgestern zu Hause und hütet das Sofa. Auch ich huste wie wild, aber Gott sei Dank fieberfrei. Wie ich hoffe, dass das so bleibt!

Trotz zeitweiligem Nörgeln – Vanessa schlägt sich tapfer! Immer wieder fiebert sie auf, es bleibt aber immer unter 39. Bitte verschwinde bald, du blöde Grippe!

Ich will aber auch posives bloggen: Vanessa hat sich zu einem richtig guten Esser entwickelt. Tapfer isst sie Ihren Brei, als Nachtisch liebt sie ein Stück Toastbrot zum draufrum sabbern...

Gebloggt am 22. Februar von Steffi

Mehr Appetit im neuen Jahr

Woche 29 bis 31

Und schon ist das neue Jahr da, wie die Zeit vergeht… Ich wünsche mir für unsere Familie alles Gute, vor allem Gesundheit und viel Nachtschlaf…

Das Jahr hat gut begonnen hinsichtlich Vanessas Appetit. Nach dem rezenten Brei, von dem sie selten mehr als die Hälfte isst, gebe ich ihr jetzt noch Fruchtjoghurt aus dem Gläschen. Das schmeckt unserem Schleckerle! Auf diese Weise passt das jetzt mit der Menge. Ob das so alles mit den Tipps eines Baby-Ernährungsberaters konform ist, weiß ich nicht. Nach der bisherigen Zurückhaltung der Kleinen beim Essen ist das aber zweitrangig.

Insgesamt wirkt Vanessa jetzt entspannter, laut ist sie trotzdem häufig. Die häufig roten Bäckchen deuten auf Zahnen hin und die Windel ist ständig voll.

Gebloggt am 09. Januar von Steffi

Schöne Weihnachten aber wenig Essen

Woche 20 bis 28

Das Funkeln der Christbaumkerzen in den großen Augen, das hemmungslose Zerrupfen des Geschenkpapiers – das erste Weihnachten mit Baby lehrte mich, für wen Weihnachten eigentlich gefeiert wird: für die kleinen Menschen unserer Gesellschaft!

Leider hat das Weihnachtsfest nicht Vanessas Appetit wecken wollen: Sie isst einfach zu wenig. Ein ganzes Breigläschen hat sie noch nie geschafft! Kein Wunder bezeichnete der Kinderarzt sie als „gesundes aber schlankes Baby“. So toll ich es finde selbst einigermaßen schlank zu sein: Mein Baby soll propper und wohlgenährt sein.

Wir wünschen euch alle einen guten Rutsch und arbeiten weiter an Vanessas Esslaune...

Gebloggt am 27. Dezember von Steffi

Normalität genießen mit Stolpersteinen

Woche 14 bis 19

Nachdem das Stillen immer schwieriger geworden ist – durch zu wenig Milch hervorgerufene Unzufriedenheit von Vanessa – habe ich abgestillt. Sie bekommt nun ausschließlich Fläschchenmilch und zudem die ersten Pastinake-Fleisch-Breis zum Mittagessen, was echt gut klappt. Natürlich ist es nicht optimal mit der Abstillerei nach drei Monaten – aber ein zufriedenes Baby ist mir wichtiger, und das ist Vanessa nun allemal mehr.

Die erste verheulte Erkältung haben wir hinter uns, was nicht gerade zur Stärkung meines Nervenkostüms beigetragen hat. Überhaupt muss ich gestehen: so süß die kleine auch ist – manchmal meine ich echt, ich kann nicht mehr! Die ständige Präsenz der Kleinen und die fehlende Abwechslung (Ich freue mich mittlerweile wirklich, wenn ich alleine, wenn Vanessa schläft, die Küche aufräumen kann!) zermürben mich wirklich. Leider bekommt das auch Tim zu spüren – häufig wenn er abends von der Arbeit kommt. Tut mir echt Leid, Schatz…

Ich mache dann mal weiter, Vanessa meldet sich jetzt lautstark nach knapp 30 Minuten Mittagschlaf…

Gebloggt am 26. Oktober von Steffi

Geschafft!

Wochen 11, 12 und 13

Gute Nachrichten - der Eingriff an Vanessas Tränenkanälen ist gut verlaufen! Vorsichtshalber mussten wir die antibiothischen Augentropfen noch 5 Tage weitergeben, heute morgen habe ich sie abgesetzt. So wie es aktuell aussieht war es das mit dieser Misere, die Vanessa seit ihrer Geburt verfolgt. Ganz glauben kann ich es noch nicht, aber dieses hoffnungsvolle Gefühl in mir ist überwältigend.

Wie toll sich die Kleine eigentlich entwickelt hat in Ihren ersten drei Lebensmonaten habe ich wgen der nervigen Augensache zeitweilig fast übersehen, was mir sehr leid tut.

Ihre zwei Lieblingsplätze sind abwechselnd und niemals länger als eine halbe Stunde ihre Wippe und ihr Spielbogen, unter dem sie immer besser versucht, die über ihr baumelnden Gegenstände zu greifen. Ansonsten gehen wir jeden Tag mindestens ein Mal spazieren - damit der jungen Mutter und dem Baby daheim nicht die Decke auf den Kopf fällt.

So wollen wir weitermachen - und hoffen, dass wir von weiteren Störungen verschont bleiben.

Gebloggt am 20. September von Steffi

Spannung kurz vor der OP

Wochen 8, 9 und 10

Die Tage gehen ins Land, als wären es Minuten. Die Rundumversorgung eines Babys inklusive Augenpflege lässt wenig Zeit für irgendetwas anderes. Eine Freundin, Mutter eines mittlerweile Zweijährigen, meinte, dass mit sechs Monaten hier Besserung eintritt - hoffentlich!

Nächste Woche ist nun endgültig der Termin in der Augenklinik, nachdem einfach keine Besserung einkehren will. Die Tränenkanäle werden dann sondiert und gespühlt. Einerseits bin ich deswegen sehr angespannt, andererseits verspreche ich mir die Lösung unseres Augenproblems. Dass mit drei Monaten die erste Narkose für dieses zarte Wesen ansteht, belastet mich natürlich sehr.

Die zu Hause in der Luft liegende Spannung löst sich dann hoffentlich auch ein wenig. Tim und ich diskutieren häufig über Dinge, die es eigentlich nicht wert sind. Unser Alltag ist eben so unterschiedlich, wie er nur sein kann: acht bis zehn Stunden Büro mit Kollegen einerseits, ganztägig (rund um die Uhr) Wickeln, Singen usw. andererseits. Klar sollte man sich sagen: das ist eben so mit Baby zu Hause - einfacher wird es dadurch aber nicht!

Wie ich hoffe, dass ich in meinem nächsten Eintrag in den Babyblog von einem erfolgreichen Verlauf der Operation berichten kann. Drückt uns bitte alle Daumen!

Gebloggt am 25. August von Steffi

Sommerurlaub und Koliken

Woche 6 und 7

Tim hat jetzt drei Wochen frei – und wir machen so gut es geht Sommerurlaub mit Baby! Da ist es gar nicht schlecht, wenn man einen kleinen Garten ums Haus hat und endlich auch mal das Wetter mitspielt…

Soweit geht es uns ganz gut, das Stillen klappt ordentlich.

Wegen den Äuglein waren wir vorgestern nochmals im Krankenhaus, nachdem das linke wieder angeschwollen war. Jetzt müssen wir wieder Augentropfen nehmen und regelmäßig ausstreichen. Der Arzt meinte, dass Sondieren früher oder später wahrscheinlich ist. Die Koliken, die seit einigen Tagen Vanessa plagen, bringen zudem Unruhe in unser junges Familienidyll. Die Kleine ist unruhig und fahrig, weint dabei häufig. Wie sehr ich hoffe, dass wir diese Phase so schnell wie möglich hinter uns bringen können!

Ich wünsche uns einfach einige ruhige Tage – nicht mehr und nicht weniger.

Gebloggt am 03. August von Steffi

Die größte Schwierigkeit...

Woche 5

Die gute Nachricht zu erst: bei der U3-Untersuchung beim Kinderarzt – alles ok! Die engen Tränenkanäle müssen freilich weiter beobachtet werden – aber sonst gab es an Vanessa nichts auszusetzen.

Die größte Schwierigkeit zurzeit ergibt sich im Privaten: meinem Mann Tim und mir fehlt einfach die Ruhe und Zeit für uns! Selbst kurze ungestörte Unterhaltungen – Was gibt’s neues im Büro? Hast du heute Nachrichten gehört? – haben Seltenheitswert. Eine bisherige Stärke unserer Partnerschaft – das Führen guter Gespräche und die Diskussion von Dingen, die uns bewegen – verkümmert langsam. Am Wochenende wollen wir zusammen Essen gehen (mein erstes gesellschaftliches Highlight seid der Geburt…) – wie ich hoffe, dass die Kleine dabei friedlich in ihrem Kinderwagen schlummert, während wir bei einem guten Essen und einem (kleinen) Glas Wein Gedanken austauschen können!

Besonderer Dank gilt Tims und meiner Mutter, die schon so kurz nach der Geburt für die eine oder andere Stunde auf Vanessa aufpassen. Einkaufen, Putzen oder kurz Durchschnaufen ist so viel einfacher ohne Schnulli geben und Wickeln. Ihr seid super :-)

Gebloggt am 19. Juli von Steffi

Krankenhaus!

Wochen 3 und 4

Drei Tage war es uns vergönnt, als Familie zuhause einzugewöhnen – dann bildeten sich in den Augenwinkeln von Vanessa beidseitig erbsengroße Verdickungen. Die Tränenkanäle waren verstopft und ein eitriger Infekt hatte sich gebildet.

Die Hebamme meinte Freitagabend: „Da könnt ihr noch bis Montagmorgen abwarten und dann fahren, wenn es nicht besser geworden ist.“ Entgegen diesem Ratschlag fuhren wird gleich zur Kinderklinik und taten gut daran: die diensthabende Ärztin in der Ambulanz meinte, dass sie derartige Schwellungen noch nie gesehen hatte…

Die Atmosphäre auf einer Neugeborenenstation ist erdrückend. Ärzte und Schwestern sind sehr gewissenhaft und aller meistens freundlich, doch all die kleinen kranken Wesen sind einfach nur mitleiderregend inmitten all dieser Herzkurven und desinfektionsmittelschweren Luft.

Nach zehn Tagen durften Vanessa und ich wieder nach Hause. Jetzt sehen die Äuglein viel besser aus, ein Wulst ist aber in beiden Augenwinkeln noch deutlich zu erkennen. Antibiotika muss die Kleine weiter nehmen und an Augenarztbesuche werden wir uns in der nächsten Zeit wohl oder übel gewöhnen müssen – trotzdem sind wir zuversichtlich, dass es bald völlig überstanden ist.

An dieser Stelle muss ich meinen Mann Tim ganz groß loben – er hilft super mit und nimmt mir viel ab. DANKE :-) Ich bin ehrlich fix und alle – wenn ich nur ein wenig mehr Schlaf hätte…

Hoffentlich nächste Woche gute Neuigkeiten von mir im Babyblog… Drückt uns die Daumen!

Gebloggt am 11. Juli von Steffi

Danke für Unterstützung

Woche 2

Tatsache: die Kleine ist eine liebe. Alle 3 bis vier Studen möchte sie gefüttert werden, dazwischen schläft sie friedlich. Dann stehe ich oft neben ihrem Stubenwagen und beobachte diese kleinen Händchen. Die haben mir es besonders angetan - so zart und zerbrechlich und doch vollständig und der Hand eines Erwachsenen sonst völlig gleich.

Mein Problem mit den schmerzenden, blutigen Brustwarzen ist nicht aus der Welt, aber besser. Das Hausmittel konzentrierter Schwarztee lindert, trotzdem tut es schrecklich weh wenn die Kleine zulangt.

So als junge Mutter zweifelt man da schon ab und zu an sich selbst, die Hormone sind dabei wohl auch nicht ganz unbeteiligt... Dann nimmt mich Tim, der Vater von Vanessa, in den Arm und redet mir gut zu. Das tut so gut!

So widme ich diesen Babyblog-Eintrag meinem Tim. Danke für deine Unterstützung!!!

Gebloggt am 25. Juni von Steffi

Vanessa ist da!!!

Woche 1

"Nur jede Woche einen Blogeintrag", hatte ich zugesagt, das klang gut machbar.

Und jetzt? Zwischen stillen, wickeln und ständig Wäsche waschen bleibt so wenig Zeit, dass die Küche wie nach einem sprichwörtlichen Bombenangriff aussieht. Und dann noch Zeit für Laptop und Blog finden?! Ich strenge mich an...

Vanessa geht es jedenfalls laut Aussage der Kinderärzte sowie U1- und U2-Protokoll gut. Mir weniger: meine Brustwarzen sind 5 Tage nach der Geburt blutig und wenn das Kleine Fräulein sich ihre Mahlzeit abholt, treibt es mir unweigerlich dir Tränen in die Augen. Das muss ich in den Griff bekommen - die Hebamme empfahl Binden mit schwarzem Tee getränkt - denn: ich will ja Stillen.

Bis bald!

Gebloggt am 18. Juni von Steffi